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Eine Wunderkammer für Träume

«Agglos Traum» nennt sich der siegreiche Beitrag im 2002 entschiedenen Landschaftswettbewerb und setzt den Startschuss zur Entwicklung des Oberhauserriets nördlich der Zürcher Stadtgrenze. Ein künstlicher See lässt Vermarktungsherzen höher schlagen und grosszügiger Erholungsraum schafft Standortattraktivität auf der «teuersten Wiese Europas». Hinter der Stadtkante zur Freizeitnatur entstehen bald erste Wohnhäuser und Menschen sonnenbaden auf Kies unter orangen Schirmen und aufsteigenden Flugzeugen – perfekte Aggloidylle.

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Salinas: Ein Dorf erfindet sich neu

Wir besuchen das Dorf Salinas de Guarande, 3550 m ü.M. in den ecuadorianischen Anden. In den 70er Jahren war die Salzmine im Dorf die einzige Einnahmequelle, das Land gehörte Grossgrundbesitzern und die Menschen lebten abgeschnitten vom Rest Ecuadors in extremer Armut. Wir treffen Pater Antonio Polo, der 1970 in das Dorf kam. Aus den geplanten 4 Monaten wurden mehr als 40 Jahre, in denen sich das Leben der Bewohnenden grundlegend verändert hat.

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Dichte ohne Dogma

Dass mit der Reurbanisierung unserer Gesellschaft der Mangel an bezahlbarem städtischen Wohnraum eine der zentralen Herausforderungen für Architekt_innen und Gemeinden geworden ist, beeinflusst vor allem die Entwicklung an den Stadträndern. «Wie lassen sich mit wirkungsvoller Verdichtung eine Identität vor Ort bewahren (oder überhaupt erst eine schaffen) und qualitätsvolle Freiräume bilden?» Dieser Frage geht Jürgen Tietz in seinem Artikel im Feuilleton der NZZ nach. Die Kraftwerk1 Siedlung Zwicky Süd ist als unkonventionelle, experimentelle Genossenschaftssiedlung erwähnt.

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Chocolate Revolution: Choba Choba

Das Alto Huayabamba Tal liegt im Herzen des oberen Amazonasbeckens. Hier wächst der Kakao für Choba Choba und hier entstand 2008 die Idee, den Schokoladenmarkt zu revolutionieren. 2015 war es soweit: Eric und Christoph aus der Schweiz gründeten mit den Kakaobäuer_innen aus Peru eine eigene Schokoladenmarke. Damit verkaufen die Produzent_innen nicht mehr nur ihren Kakao, sondern ihre eigene Schokolade. Keine Zwischenhandel, keine Geschäfte oder weitere Verkäufe. Wir besuchen die 36 Familien im September 2016 und sind beeindruckt von der Gemeinschaft.

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