Projektentwicklung

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Auftakt fürs KOCH-Quartier

Die Weiterentwicklung des Koch-Areals ist aufgegleist und das KOCH-Team lädt Quartier, Partner_innen und Genossenschafter_innen zu einem ersten Informationsabend ein. Die Veranstaltung ist Auftakt für den partizipativen Prozess, in welchem es im Frühling 2018 darum gehen wird, für einzelne Themenfelder die Grundlagen für den Architekturwettbewerb zu schärfen. Dieser findet voraussichtlich 2018 statt.

«Dorfplatz im Stadtkreis», so die Vision der drei Bauträger_innen. Das KOCH-Quartier soll ab 2023 Heimat und Zuhause sein für rund 1 000 Bewohner_innen in rund 370 bezahlbaren Wohnungen. Ausserdem Arbeits- und Erholungsort auf 15 500 m2 Gewerbefläche und im 13 200 m2 grossen öffentlichen Quartierpark mit Kohlehalle.

– Mittwoch, 29.11.2017, Türöffnung 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr
– Zirkus Chnopf, Flurstrasse 85, 8047 Zürich

Die Bauträgerinnen haben Claudia Thiesen und Sabine Wolf mit der Projektkoordination für das KOCH-Quartier beauftragt.

Projektentwicklung

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Wettbewerb Koch-Areal entschieden

Auf dem Koch-Areal im Zürcher Kreis 9 soll bis 2023 ein neues Quartier entstehen: ein «Dorfplatz im Stadtkreis» mit einem breiten Nutzungsmix aus Wohnen, Kultur und Gewerbe, der sich der Nachhaltigkeit in allen Dimensionen verpflichtet. Ein Gremium der Stadt Zürich wählte vergangene Woche unter fünf eingereichten Projekten einstimmig die Teambewerbung der Zürcher Genossenschaften ABZ und Kraftwerk1 sowie der St. Galler Gewerbeinvestorin Senn Development AG zur Realisierung aus.

Claudia Thiesen und Sabine Wolf initiierten und koordinierten die gemeinsame Bewerbung. In themenspezifischen Workshops erarbeiteten sie in 2 Monaten mit den Bewerberinnen einen bunten Strauss an Ideen sowie eine konsolidierte Strategie für sehr kostengünstigen Wohn- und Gewerberaum in der Stadt.
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Projektentwicklung

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mehr als wohnen erhält Klaus-Novy-Preis 2017

Die Spar- und Bauverein Solingen eG, grösste Wohnungsbaugenossenschaft im Rheinland (D), vergab am 14. Juli 2017 zum 5. Mal den Klaus-Novy-Preis. Acht Projekte präsentierten sich unter dem Motto «Genossenschaft innovativ sozial» im historischen Waschhaus der Weegerhof Siedlung in Solingen dem Publikum. Alle Anwesenden stimmten im Anschluss demokratisch über die Preisvergabe ab und gaben dem von Claudia Thiesen vorgestellten Projekt Hunziker Areal die meisten Stimmen.

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Beratung

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Together! Kraftwerk1 und mehr als wohnen im Vitra Design Museum

«Neue Architekturen der Gemeinschaft» untersuchen die Ausstellungsmacher_innen Ilka und Andreas Ruby in Zusammenarbeit mit EM2N und fragen sich, wie sie ökonomisch funktionieren, welche Herausforderungen sich im Alltag stellen und wie sich solche Projekte praktisch realisieren lassen. Dabei thematisieren sie neue Formen des Zusammenlebens «nicht als ein Produkt rein individueller Bedürfnisse, sondern als eine Antwort auf eine zentrale Frage unserer Zeit: Wie wollen wir in Zukunft miteinander wohnen?»

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Projektentwicklung

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«Wenn das Soziale Dinge bewegen lässt» – Ethikpreis für mehr als wohnen

Die Jury des Schweizer Ethikpreises zeichnet die Organisation Sozial Fabric, die Walliser Stiftung für Menschen mit geistiger Behinderung FOVAHM und die Genossenschaft mehr als wohnen mit dem Schweizer Ethikpreis 2017 aus. Damit wird ihr Engagement im Bereich Ethik, sozialer Verantwortung und nachhaltige Entwicklung gewürdigt. Der Preis wurde am 16. Mai von Frau Anne-Catherine Lyon, Staatsrätin des Kantons Waadt, Chefin des Bildungsdepartements und Ehrenpräsidentin der Jury in Yverdon übergeben.

Projektentwicklung

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Genossenschaft Warmbächli startet Vorprojekt

Bereits im Mai 2013 gründen 50 Personen die Wohnbau­genossen­schaft Warm­bächli. Sie möchten auf dem Areal der ehemaligen Kehrricht­verbren­nungs­anlage das Lagergebäude Güterstrasse 8 umplanen und günstigen Wohn- und Arbeitsraum schaffen. 2012 gewinnen BHSF Architekten und Christian Salewski mit dem Projekt «Strawberry Fields» den städtebaulichen Wettbewerb. Ende 2016 vergibt der Gemeinderat das Areal an sechs gemeinnützige Bauträger, die sich gemeinsam beworben hatten. Die Genossenschaft nutzt die Zeit, entwickelt Ideen weiter und baut ihre Strukturen auf. Nun geht es endlich los mit der Planung an der Güterstrasse 8 in Bern.

Claudia Thiesen ist seit dem 1. April 2017 Projektleiterin Bau der Genossenschaft Warmbächli, Bern.

Veranstaltung

Exkursion: Gebaute Heimaten?

Wohnexperimente mit gemeinschaftlichem Leben sind aktuell – aber nicht neu. Schon 1916 baute eine Handwerker-Genossenschaft im Kreis 3 das «Amerikanerhaus». Geplant war ein «Einküchenhaus» mit grosser Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss, ausserdem mit breiten Laubengängen rund um einen Innenhof, die Begegnung, Austausch und Gemeinschaft fördern sollten.

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Projektentwicklung

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So geht Agglo!

Die Überbauung Zwicky Süd zwischen Dübendorf und Wallisellen zeigt: Es gibt ein Leben nach dem Stadtzentrum. Die enorme Dichte schafft Nähe und Vielfalt, die Architekten schlagen die Agglomeration mit ihren eigenen Mitteln: Zum robusten Städtebau gehört einen raue Architektur, die aber nicht ins Rohe kippt. Findet Andres Herzog in seinem Tagesanzeiger Artikel und philosophiert über die Qualitäten des „Zufluchtsortes für Gentrifizierung-Flüchtlinge“ – obwohl es durchaus Menschen gibt, die freiwillig in Dübendorf leben! Wir freuen uns über das grosse Lob und den gelungenen Artikel!

Claudia Thiesen war im Auftrag von Kraftwerk1 Gesamtleiterin für Zwicky Süd.

Projektentwicklung

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Weitsichtig und integrativ: SIA zeichnet Zwicky Süd aus

Bereits zum vierten Mal würdigt der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA mit seiner Auszeichnung Umsicht – Regards – Sguardi hervorragende baukulturelle Beiträge zur zukunftsfähigen Gestaltung des Lebensraums. Zwicky Süd ist eines der sechs ausgezeichneten Projekte.

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Projektentwicklung

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World Habitat Award geht an mehr als wohnen

Die Baugenossenschaft mehr als wohnen wird mit dem World Habitat Award 2016-17 ausgezeichnet. Die Stiftung Building and Social Housing (bshf) prämiert mit Unterstützung von UN-Habitat jedes Jahr herausragende Initiativen, die Antworten auf weltweite Herausforderungen im Wohnungswesen bieten. Eine Auszeichnung wird im globalen Süden und eine im globalen Norden vergeben.

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Veranstaltung

Im Westen viel Neues

In den vergangenen Jahren sind in Genf, Lausanne und Neuchâtel eine Vielzahl innovativer genossenschaftlicher Wohnprojekte entstanden – oder sind derzeit noch in Planung und Bau. Nicht nur in den Konzepten hinter den Grundrissen beweisen sie Pioniercharakter, auch in ökologischer Hinsicht sind sie wegweisend. Plattform Genossenschaften schaut über den Zürcher Tellerrand und lässt sich von den Westschweizer Kolleg_innen ihre Projekte, deren lokalen Stellenwert sowie die Rahmenbedingungen für den genossenschaftlichen Wohnungsbau vorstellen.

Eine Veranstaltung in Koordination mit dem Architekturforum Zürich

Präsentation und Diskussion
– Freitag, 17. März 2017, 19 – 21 Uhr
– Architekturforum Zürich, Brauerstrasse 16, 8004 Zürich

Rundgang durch Schwamendingen (mit Anmeldung)
– Samstag, 18. März 2017, 9 Uhr
– Treffpunkt Schwamendingerplatz

Projektentwicklung

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mehr als wohnen auf der Shortlist für den World Habitat Award

Seit 1985 zeichnet die «Building and Housing Foundation, bshf» in Zusammenarbeit mit der UN-Habitat je zwei Projekte weltweit aus, die innovative Antworten auf dringende Wohnbedürfnisse liefern. Dieses Jahr hat es das Hunziker Areal von mehr als wohnen unter die 12 Finalist_innen geschafft.

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Empfehlung

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Salinas: Ein Dorf erfindet sich neu

Wir besuchen das Dorf Salinas de Guarande, 3550 m ü.M. in den ecuadorianischen Anden. In den 70er Jahren war die Salzmine im Dorf die einzige Einnahmequelle, das Land gehörte Grossgrundbesitzern und die Menschen lebten abgeschnitten vom Rest Ecuadors in extremer Armut. Wir treffen Pater Antonio Polo, der 1970 in das Dorf kam. Aus den geplanten 4 Monaten wurden mehr als 40 Jahre, in denen sich das Leben der Bewohnenden grundlegend verändert hat.

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Projektentwicklung

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Gute Bauten Stadt Zürich: Hunziker Areal ausgezeichnet

Mit dem Wettbewerb «Auszeichnung für gute Bauten» fördert die Stadt Zürich eine vielfältige Baukultur, die sich in den Dienst der Menschen stellt. An der Ausschreibung 2016 konnten Architekturbüros und Bauherrschaften teilnehmen, die in den Jahren 2011 bis 2015 hervorragende Projekte realisiert und fertiggestellt haben. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury hat am 15. September die besten Gebäude und gestalteten Freiräume ausgezeichnet. Das Hunziker Areal gehört zu den Siegerprojekten.

Claudia Thiesen ist Vorstandsmitglied und hat in der Baukommission und im Bauausschuss mitgearbeitet.

Bis am 11. Februar 2017 sind alle Projekte im Stadthaus ausgestellt.

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Publikation

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Ein Wagnis der besonderen Art

2013 führe ich eine Gruppe aus München durch die Kraftwerk1 Siedlung Heizenholz. Sie recherchieren für das neuste Projekt der Genossenschaft: wagnisART. Der Besuch ist angetan von der Gemeinschaftsterrasse und den Clusterwohnungen, wir diskutieren angeregt, was gemeinschaftliches Wohnen ausmacht. Drei Jahre später führt die Projektleiterin Elisabeth Hollerbach durch die fast fertige Siedlung wagnisART und ich entdecke viele Ähnlichkeiten, manche Unterschiede und einige Überraschungen.
Mein Artikel über wagnisART erscheint in der September Ausgabe 2016 der Zeitschrift Wohnen.

Projektentwicklung

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Ausgezeichnet: Zwicky Süd gewinnt kantonalen Architekturpreis

«Dass Architektur und Städtebau eine Antwort auf ganz aktuelle Fragen der Urbanisierung ausserhalb der Kernstädte liefern können, zeigt die Überbauung Zwicky Süd auf mustergültige Weise.» Das fand die Jury nach der Bewertung von 162 Eingaben zum Thema «Massstäblichkeit». Schlussendlich zeichnete sie vier Projekte aus und würdigte Bauherrschaften und Architekten_innen, die sich in vorbildlicher Weise für die Realisierung qualitätsvoller Architektur engagiert haben. Kraftwerk1, Pensimo, Senn und SchneiderStuderPrimas freuen sich, dass das mutige Architekturkonzept von Zwicky Süd, in dem die Nutzer_innen einbezogen sind, Anerkennung findet. «Die Vielfalt der angebotenen Wohnungen und Lebensmodelle übertrifft fast diejenige in der Stadt, und das an einem Ort im scheinbaren Niemandsland, an dem man es nicht erwartet hätte.» Daran dürfte Kraftwerk1 einen wesentlichen Beitrag geleistet haben!

Claudia Thiesen ist im Auftrag vom Kraftwerk1 Gesamtleiterin Zwicky Süd.

Veranstaltung

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Exkursion: Urbane Landwirtschaft

Wie kommt das Essen in die Stadt? Wie ernähren wir uns künftig? «Stadtwirtschaft» statt Landwirtschaft? Ein konkretes Projekt für urbane Landwirtschaft ist die Gemüsegenossenschaft «meh als gmües» vor den Toren Zürichs. Die «Plattform Genossenschaften» lädt zu einer Tour durch die Gemüse-Produktion ein. Vor Ort diskutieren Mathias Probst von meh als gmües, Roman Gaus vom Start-Up-Unternehmen UrbanFarmers und Tina Siegenthaler von der Kooperationsstelle für solidarische Landwirtschaft Solawi über ihre Konzepte zur Lebensmittelproduktion. Danach gibt es ein urban-landwirtschaftliches Apéro.

Datum: 14. Juli 2016, 18 – 21 Uhr
Ort: Gemüsegenossenschaft meh als gmües, Reckenholzstrasse 150, Zürich

Projektentwicklung

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mehr als wohnen gewinnt «European Community-led Housing Award»

Ende Mai zeichnete die NGO UrbaMonde, deren Ziel die Unterstüzung und Vernetzung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten auf der Basis nachhaltiger Stadtentwicklung ist, vier Projekte mit dem «European Community-led Housing Award» aus: La Borda ist die erste Wohnkooperative in Barcelona die auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik neben diversen Kultur- und Nachbarschaftsinitiativen 30 selbstverwaltete sehr günstige Wohneinheiten errichten will. Im Projekt Granby4Streets in Liverpool schafften es Bewohner_innen, ihr Viertel mit viel Eigeninitiative vor dem Abriss zu bewahren, Land zu kollektivieren, Häuser zu renovieren, Quartiernutzungen zu implementieren und so das Viertel in einem langjährigen Prozess zu neuem Leben zu erwecken. Die gemeinschaftlich orientierte Genossenschaftsüberbauung Spreefeld Berlin bietet neben diversifiziertem Wohnraum öffentlich nutzbare Erdgeschosse mit Veränderungspotential direkt an der Spree. Die Genossenschaft mehr als wohnen hat mit dem Hunziker Areal gleich einen ganzen Quartierteil errichtet, der in allen Bereichen der Nachhaltigkeit innovative Ansätze aufszeigt. Alle Preisträger_innen präsentierten sich im Rahmen der Wohnprojektbörse in Louvain-La-Neuve (Belgien) dem interessierten Publikum. Am gemeinsamen Workshop mit Robin Spaetling vom Spreefeld zum Thema Gemeinschaftsräume gab ich als Vertreterin von mehr als wohnen Einblick in das Allmend-Konzept und stand für Fragen zur Verfügung.

Projektentwicklung

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Eigenverbrauch – Kooperation statt Konkurrenz

Auf den Dächern der Siedlung Zwicky Süd erzeugt eine 1’400 m2 grosse Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 235 kWp rund 200 MWh Strom pro Jahr. Die Genossenschaft Kraftwerk1 verkauft den Strom für 22 Rp/kWh an ihre Mietenden und betritt damit Neuland, denn Eigenverbrauch ist in der Schweiz erst seit 2014 erlaubt und wurde in Zwicky Süd erstmals in Dübendorf umgesetzt. Dazu arbeitet Kraftwerk1 mit der örtlichen Energieversorgerin Glattwerk AG zusammen. Für einen Artikel zur Nationalen Photovoltaik Tagung im Februar 2016 befragt Irene Bättig Claudia Thiesen als Gesamtleitern Zwicky Süd sowie David Stickelberger von Swissolar zu ihren Erfahrungen.